Am 12.Oktober feierten wir im Tobias-Haus den Herbst.
Nach vielen Jahren Abstinenz veranstalteten wir wieder unseren traditionellen Herbst-Basar. Mit wunderschönen Blumensträußen und selbstgerechten Herbstgirlanden hatte das Therapie-Team das ganze Haus dekoriert und ganz nebenbei noch einen Live-Act mit Bewohnern einstudiert-zur großen Freude aller Besucher .Es kamen Freunde, Nachbarn und Angehörige und ließen sich von der schönen Stimmung und den liebevoll dekorierten Ständen verzaubern. An allen Ecken kam es zu netten Gesprächen über das Handwerk, die schönen Produkte, über das Wetter, die Gesundheit und wie es einem eigentlich so geht. Solche Märkte verbinden und bringen die Nachbarschaft zusammen, aber man findet auch wunderschöne selbstgemachte Puppen, köstlichen Apfelsaft oder einen kuscheligen Schal für liebe Freunde, die Familie und auch für einen selbst.Wir freuen uns schon auf den nächsten Herbst-Basar und auf ein Wiedersehen.



„Wenn die Äpfel vom Baum fallen, die Luft nach Laub riecht und die Vögel verstummen, dann wird es Herbst.“
Mit Kunsthandwerk aus der Region, Second-Hand-Kleidern, liebevoll Selbstgemachtem, süßen Waffeln, heißen Getränken und deftigen Köstlichkeiten feiert das Tobias-Haus den Herbst-die Jahreszeit der Farben, der Natur und der Begegnungen. Nach einem Spaziergang im angrenzenden Wald„ForstHagen”, der uns gerade jetzt auf diese wundervolle Jahreszeit einstimmt, ist der Herbst-Basar imTobias-Haus sicher einen Besuch wert.
Herbst-Basar im Tobias-Haus
Am 12.Oktober von 11.00-16.00Uhr
Soll ich jetzt schon in ein Altenheim ziehen? -Können meine Eltern noch zuhause wohnen bleiben und wer hilft ihnen, wenn sie Hilfe brauchen? -Sind die Kosten wirklich so hoch, wie es immer heißt?-Wer hat Anspruch auf finanzielle Unterstützung?
Das Thema „Älter werden, Pflege und Betreuung“wirft immer mehr Fragen über Fragen auf, zumal–und das ist die gute Nachricht–es immer Angebote gibt, die auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände älterer Menschen zugeschnitten sind.
Kompetente und kostenlose Beratung ohne Anmeldung wird es bald an jedem vierten Mittwoch im Monat von 14 bis 16Uhr in einer offenen Sprechstunde im TobiasHaus geben.
Hier werden Experten Fragen um Pflegegrad, Antragstellung, Vorsorgevollmacht&Co beantworten, die das Thema aus ihrer beruflichen Praxis kennen: Sie arbeiten für das Palliativnetz Ahrensburg e.V., im Hospiz Ahrensburg e.V., imTobias-Haus und beim Pflegedienst Ammersbek und wissen, worauf es ankommt.
Vorab gibt es eine Informationsveranstaltung, in der dieser neue, regelmäßige Beratungs-Stützpunkt im Hagen vorgestellt wird: Am Donnerstag, den 18.09. von 16 bis 18Uhr bei uns im Tobias-Haus.
Am 24.Juni feierten wir das Johannis-Fest. Es ist der Geburtstag von Johannes dem Täufer und der längste Tag im Jahr, daher auch als Mittsommerfest bekannt. Leider spielte das Wetter dieses Mal nicht so mit, und wir konnten nicht wie in den letzten Jahren in unserem Garten feiern, sondern verlegten die Feier spontan in den Festsaal. Traditionell wurden alle Räume mit Bändern in den Farben der Sonne geschmückt und Johannissträuße gebunden. Mit einem großen Tisch vollgepackt mit sieben verschiedenen Wildkräutern, vor allem aus Johanniskraut, aber auch Frauenmantel, Rosmarin, Lavendel, wilder Anis und Borretsch konnten unsere Bewohner aus dem Vollen schöpfen. Man sagt, diese Kräuter haben am Johannis-Tag eine besonders starke Heilkraft und wenn man sie vor Johanni unter sein Kopfkissen legt, erhalte man das Liebesglück. Mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer und unseres Betreuungsteams, konnte jeder Bewohner sich einen eigenen Johanni-Strauß binden und ihn dann entweder in die Vase oder unter das Kopfkissen legen. Mit kleinen Anekdoten, Vorträgen zur Pflanzenkunde, gemeinsamen Singen und einer köstlichen Johannisbeerbowle, verbrachten wir ein paar herrliche Stunden.


Stricken ist das neue Yoga!
Ganz spontan entstand am Wochenende bei uns eine Strickgruppe. Am Nachmittag trafen sich sieben Bewohnerinnen in einer Wohnküche und haben nach teilweise über 30 Jahren mal wieder die Nadeln in die Hand genommen.
„Einstechen-umschlagen-durchziehen und runterlassen“ so hat man es früher an den Schulen gelernt und so haben wir es auch in der Wohnküche gemacht. Einige Bewohnerinnen haben sofort losgelegt, andere brauchten etwas Hilfe, aber auch das war kein Problem, denn jeder hilft jedem und so entstand eine wunderbare Gemeinschaft.
Es gibt viele internationale Untersuchungen: Stricken wirkt beruhigend, fördert die Feinmotorik und kann Gedächtnisverlust vorbeugen. Kurz gesagt, Stricken ist gut für Herz und Hirn.

Neben den medizinischen Vorteilen macht Stricken auch noch richtig Spaß und in unserer Strickgruppe fördert es dazu noch die sozialen Kontakte zwischen den unterschiedlichen Wohnbereichen.
„Wir werden sicher weiter stricken und freuen uns schon auf das nächste Treffen.“
Wie in jeder Einrichtung müssen auch alle Mitarbeiter im Tobias-Haus regelmäßig Kurse in der Ersten Hilfe absolvieren.
Oft sind es langweilige Vorträge, die die erschöpften Pfleger nach der Frühschicht nicht mehr erreichen und die die ausgeschlafenen Kollegen der Spätschicht nur nervös machen, da sie wissen was auf Station schon auf sie wartet.
Dieses Mal war es anders. Bei ID-Gesundheit wurden alle Mitarbeiter mit anschaulichen Beispielen, modernen Hilfsmitteln und Gruppenarbeit motiviert aktiv teilzunehmen.
Und das Beste, es hat auch noch richtig Spaß gemacht.

Die Ostertage haben begonnen, und am Samstag wird für den Oster-Gottesdienst und alle kulturellen Veranstaltungen das Haus geschmückt. Da wir im Tobias-Haus sehr viel Wert auf Tradition und Handgemachtes legen und alles seine Zeit braucht, kamen schon in der Karwoche viele Bewohnerinnen in unsere Cafeteria. Unter der Regie von Sabine Hengelage wurden Eier bemalten und eifrig Weidenkränze und Ostergestecke für das Osterfest gestaltet.
In der Gemeinschaft etwas mit den eigenen Händen zu schaffen und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und die Osterfreude mit anderen zu teilen, ist etwas ganz Besonderes und ist uns sehr wichtig. Jedes Stück ein Unikat und mit Liebe selbst gemacht.
Wir wünschen allen ein schönes Osterfest!





Zu Beginn der Stunde werden erst einmal Handtücher an die Bewohner verteilt, damit es keine Flecken auf Hose und Rock gibt. Camira erledigt diese Aufgabe zügig und souverän.
Das wäre nicht weiter einer Erwähnung wert, aber: Camira ist eine Labradoodle-Hündin, die zusammen mit ihrem Frauchen Petra Tiedemann eine Therapie-Stunde „Feinmotorik“ im Tobias-Haus abhält. Petra Tiedemann verteilt jetzt Holz-Boxen und Schalen an die Bewohner. Camira verfolgt dies mit höchster Aufmerksamkeit, denn in den Behältnissen – unter einem Deckel oder auch in einer Schublade – befinden sich kleine Hundekekse.
Petra Tiedemann und Labradoodle-Hündin Camira sind ein eingespieltes Team.
Nach ihren beruflichen Stationen als Pflegedienstleitung und Einrichtungsleitung machte die examinierte Pflegefachkraft vor fünf Jahren eine Qualifikation zur Fachkraft für hundegestützte Intervention und startete 2023 Camiras Ausbildung zur Therapiebegleithündin – sie wird gezielt bei Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie oder Heilpädagogik eingesetzt. Mit ihr besucht sie Senioren und Pflegbedürftige zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung, so wie jetzt bei uns im Tobias-Haus.
Camira und die Bewohner arbeiten jetzt Hand in Hand: Damit die Hündin an die Kekse kommt, müssen Boxen und Schalen ruhig und konzentriert gehalten werden. Daher ist so eine Therapiestunde für alle sehr anstrengend aber am Ende eben auch sehr beglückend: Als Belohnung für so viel gelungenen Kontakt in Harmonie und Einklang gibt es jede Menge Streicheleinheiten für Camira.


Jedes Jahr bringt der alte Silvester mit seinem Himmelsschlitten das neue Jahrkind zur Erde und nimmt das alt gewordene Jahr mit hinauf in den Gottesgarten.
In Wimsheim bei Leonberg wohnte Wilhelm Hartlaub, ein Freund von Eduard Mörike. Dort ging der Dichter an einem kalten Wintertag mit der jüngsten Besucherin des Hartlaubschen Pfarrhauses, der Tochter des Schulmeisters Amele, spazieren. „Eduard“, fragte Amele, so wie sie es einst von den Erwachsenen gehört hat, „Eduard, wer ist der Silvester?“ Eduard Mörike lächelte aus den Augenwinkeln auf seine kleine Freundin herab. „Der Silvester? Ja, der kommt bloß einmal im Jahr zu uns Menschen, und was er da tut, will ich dir erzählen.“ So beginnt Eduard Mörike sein Märchen vom alten Silvester, der das ganze Jahr über schläft, nur am letzten Tag des Jahres wecken ihn die Engel, damit er das kleine Jahrkind mit einer von himmlischen Schimmeln gezogenen Kutsche auf die Erde zu den Menschen herabbringen kann, wo es schon sehnsüchtig erwartet und fröhlich aufgenommen wird.
Mit diesem bezaubernden Märchen wünschen wir allen Bewohnern, Angehörigen und Freunden ein wunderbares, friedvolles neues Jahr 2025
Weihnachts-Bingo
Es gibt nicht viele Spiele, die man in einer großen Gruppe spielen kann und die die Konzentration fördern. Und ehrlich gesagt hat Bingo eigentlich nichts Weihnachtliches, aber mit der richtigen Dekoration, Bratäpfeln und Punsch, wird auch Bingo zu einem Weihnachtsevent. Unsere Betreuer haben kurz vor Weihnachten einen Bingo-Nachmittag auf die Beine gestellt, und es gab jede Menge Bewohner, die eine große Freude an dem aus den USA stammenden Lotterie-Spiel hatten. Eine Conferencieuse, eine Art Zeremonienmeisterin, zieht aus einer Trommel per Zufall Kugeln mit aufgedruckten Zahlen und einem Buchstaben. Die Spieler markieren sie auf ihren Spielkarten. Sobald ein Spieler fünf Zahlen in der waagrechten oder senkrechten Reihe oder in der Diagonalen hat, ruft er laut Bingo und hat gewonnen.
Bei unserem Weihnachtsbingo ging es natürlich nicht um Geld oder Gewinne, sondern um den Spaß an der Gemeinschaft, den Zeitvertreib und die vorweihnachtliche Stimmung.

