Unser Besuchskonzept

Neue Besuchszeiten, eine Begrenzung auf fünf Besuche gleichzeitig und aktualisierte Informationen zur Terminvereinbarung. Erfahren Sie hier mehr über unser Besuchskonzept (Stand: November 2020).

Besuchskonzept Tobias-Haus Angesichts der aktuellen Handlungsempfehlungen der Landesregierung für ein Besuchskonzept in stationären Einrichtungen der Pflege wurde nach sorgfältigem Abwägen das Besuchskonzept aktualisiert. Es sieht vor, dass Besuche im Tobias-Haus unter bestimmten Auflagen auf dem Außengelände der Einrichtung sowie im Besuchsraum im Café möglich sind.

Besuche nur nach vorheriger Anmeldung

Für den höchstmöglichen Infektionsschutz gelten bei Besuchen besondere Auflagen. So dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig einen Bewohner besuchen.

Besuche sind täglich zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 17 Uhr möglich. Es können maximal fünf Besuche gleichzeitig stattfinden.

Termine hierfür müssen in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr telefonisch unter 04102 / 806 590 mit der zuständigen Verwaltungskraft vereinbart werden. Besuche sind spätestens am vorherigen Werktag anzumelden. Wenn Sie also Ihren Angehörigen am Sonntag besuchen möchten, müssen Sie Ihren Besuch bis Freitag um 15 Uhr anmelden. Spätere Anmeldungen können wir aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigen. Ein Besuch ist ausschließlich möglich, wenn Sie eine Bestätigung von uns erhalten haben. Aus den vorliegenden Anmeldungen erstellen wir täglich einen Besuchsplan.

Für Besucher, Bewohner und Mitarbeiter gilt: die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette sind einzuhalten. Personen mit akuten Atemwegserkrankungen oder Fieber dürfen die Einrichtung auf keinen Fall betreten.

So läuft ein Besuch ab

Zum vereinbarten Termin melden sich die Besucher am Eingang. Dort werden sie von einem Mitarbeiter des Tobias-Hauses in Empfang genommen, der ihnen ein Formular vorlegt. Darin hinterlassen sie ihre Kontaktdaten und bestätigen, dass sie die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen einhalten und die Auflagen befolgen. Anschließend könne sich die Besucher auf dem Außengelände des Tobias-Hauses mit den Bewohnern treffen. Alternativ ist nach vorheriger Absprache die Nutzung unseres Besuchsraums im Café möglich. Aufgrund des Konzeptes ist der Aufenthalt im Café zeitlich begrenzt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Terminvergabe.

Besucher tragen einen selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz. Wenn es ihr Gesundheitszustand zulässt, tragen auch die Bewohner einen Mund-Nasen-Schutz. Sowohl Besucher als auch Bewohner waschen oder desinfizieren sich mit dem bereit stehenden Desinfektionsmittel vor und nach dem Besuch die Hände.

Mitgebrachte Geschenke dürfen von den Besuchern an die Bewohner überreicht werden.

Berührungen und Ausflüge

Zwischen Bewohnern und Besuchern sind zudem auch körperliche Nähe und Berührungen wieder erlaubt – sofern die Händehygiene eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird.

Bewohner können mit ihrem Besuch die Einrichtung für Spaziergänge verlassen. Kontakte mit Dritten sollten sie aber vermeiden, ebenso wie Aufenthalte an belebten Orten wie Cafés, Restaurants oder Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn sie das Tobias-Haus verlassen oder zurückkehren, müssen sie sich bei den Mitarbeitern an- und abmelden.

Zuwiderhandlungen können zu Hausverbot führen

Auf die geltenden Hygienestandards weisen wir Besucher mit gut sichtbaren Aushängen am Eingang hin. Indem die Besucher die Auflagen beachten, schützen sie unsere Bewohner und Mitarbeiter sowie sich selbst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Besucher, die sich nicht an die Hygienestandards halten, können der Einrichtung verwiesen werden und Hausverbot erhalten.

Schutz für unsere Bewohner

Die meisten Bewohner des Ahrensburger Alten- und Pflegeheims Tobias-Haus sind über 80 Jahre alt und haben verschiedene, in vielen Fällen auch mehrere Vorerkrankungen. Sie gehören zur besonders gefährdeten Risikogruppe, die während der Corona-Pandemie höchstem Schutz bedarf.

Gleichzeitig bedeutete das Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen einen tiefen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner und deren Angehöriger und Freunde. Dieser ist nur zu rechtfertigen, wenn es die Vorgaben des Infektionsschutzes unbedingt verlangen.

Ahrensburg, den 11. November 2020