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40 Jahre Tobias-Haus

Das Tobias-Haus feiert 40. Jubiläum

Tanz, Gesang, und Theater – zum 40. Geburtstag des Tobias-Hauses begingen Mitarbeiter, Bewohner und Gäste ein fröhliches Festwochenende. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass das Motto des Hauses, „Miteinander leben“, nicht nur eine Phrase ist.

So trugen die Mitarbeiter des Wohnbereichs Hagen dem Tobias-Haus ein selbst geschriebenes Loblied mit der Melodie von „Horch was kommt von draußen rein“ vor. Weitere Stücke sangen die Bewohner. Begleitet wurden sie von einer Bewohnerin am Klavier sowie von einem Violinisten und einer Cellistin. 

Anschließend gaben Bewohner eine Tanzeinlage zum Besten – einige von ihnen im Rollstuhl. Mitarbeiter aus Therapie und der Betreuung tanzten ebenfalls. Außerdem führte die Theatergruppe ein Stück vor, das mit viel schwarzem Humor den Pflegenotstand kritisierte. 

Ein besonders kreativer Bewohner hatte Lebkuchenherzen betextet, die bei der Feier verteilt wurden. Und das Team der Reinigungskräfte organisierte eine Tombola mit selbst gebackenen Keksen, hausgemachten Pralinen und vielen weiteren Überraschungen.

Darüber hinaus wurde am Festsonntag die Menschenweihehandlung gefeiert – der Gottesdienst der Christengemeinschaft. Die der Anthroposophie nahestehende Kirche gab wichtige Impulse für die Gründung des Tobias-Hauses. Den Festvortrag hielt der Pfarrer i.R. Jörgen Day. Er spannte den Bogen vom Tobias aus dem Alten Testament, dem Namensgeber des Hauses, über Martin Luther und leitete die Aktualität dieser beiden herausragenden Personen für die heutigen Aufgaben im Pflegeheim her. 

Als Redner zum Festakt am Samstag waren Vertreter lokaler Organisationen zu Gast: Silke Quast-Müller, Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Am Hagen, und Christoph Schneider vom Seniorenbeirat. Für Auflockerung zwischen den Redebeiträgen sorgten Michaela und Matthias Buchholz, die auf Violine und Bratsche Stücke von Mozart und Martinu spielten.

Unter den mehr als 100 Gästen waren auch der Bürgermeister Michael Sarach sowie Bürgervorsteher Roland Wilde, die mit Heimleiterin Christine Berg anstießen und zum runden Geburtstag des Hauses gratulierten. 

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen gekommen sind, um an diesem besonderen Datum mit uns zu feiern“, sagte Christine Berg. „Für die Zukunft wünsche ich mir, den Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam mit unseren Bewohnern, Mitarbeitern, Angehörigen und Partnern weiterhin mit Kreativität und Offenheit zu begegnen.“