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Tobias-Haus
Alten- und Pflegeheim gGmbH
D 22926 Ahrensburg
Am Hagen 6
Fon 0 41 02 - 8 06 - 0
Fax 0 41 02 - 8 06 - 5 55
E-Mail info(at)tobias-haus.de
Online www.tobias-haus.de

Neuigkeiten aus dem Tobias-Haus
Neuigkeiten aus dem Tobias-Haus

Betreutes Wohnen als neues Angebot

Voraussichtlich ab September 2012 bieten wir in unserem Haus Turmalin (etwa 80 m entfernt durch den Park) auch Betreutes Wohnen an. 23 Ein- und Zweizimmerwohnungen (36 – 65 qm) sind geplant und werden gerade ausgebaut. Das Angebot richtet sich an Menschen, die noch nicht oder nur wenig pflegebedürftig sind, denen aber das Wohnen in der bisherigen Umgebung zu mühsam oder zu einsam ist, z.B. weil die Wohnung zu groß ist, die Treppen nicht mehr bewältigt werden können, der Garten nicht mehr versorgt werden kann oder die Wege zum Einkaufen oder zu Veranstaltungen zu mühsam geworden sind.

Im Betreuten Wohnen des Tobias-Hauses ist das alles einfacher: Die Wohnungen sind barrierefrei eingerichtet, mit rollstuhlgeeigneten Bädern, mit großem Fahrstuhl, mit einem Hausnotruf und mit dem Anschluss an das Tobias-Haus. Hier können alle Kurse und Veranstaltungen besucht werden, hier können in der Cafeteria die Mahlzeiten in der Gemeinschaft eingenommen werden oder das Essen zur Anlieferung in die eigene Wohnung bestellt werden. Bei geringem Pflegebedarf kann ein externer Pflegedienst beauftragt werden, wenn mehr Pflege notwendig wird, bieten wir die Möglichkeit in den stationären Bereich des Tobias-Hauses umziehen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne durch Herrn Rottmair (siehe Kontakt).

 



Feuilleton
Feuilleton

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und u. a. Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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